Zecken gehören in Deutschland zu den häufigsten Parasiten bei Hund und Katze. Sie sitzen oft in Gras, Gebüsch oder an Wegrändern und werden beim Vorbeigehen abgestreift. Nach dem Festsetzen saugen sie Blut – und genau dabei können sie Krankheitserreger übertragen.
Wo Zecken oft sitzen
Besonders häufig finden sich Zecken an dünn behaarten Stellen: rund um Ohren, Kopf, Achseln, Leistengegend, zwischen den Zehen oder an den Innenschenkeln. Tiere mit langem oder dunklem Fell sollten deshalb besonders gründlich abgesucht werden.
Zecke entdeckt – was tun?
Am besten entfernen Sie die Zecke möglichst zeitnah mit einem geeigneten Zeckenhaken oder einer Zeckenzange. Wichtig ist, die Zecke möglichst hautnah zu fassen und ruhig, gleichmäßig herauszulösen. Quetschen, Öl oder Klebstoff sind keine gute Idee. Danach sollte die Stelle einige Tage beobachtet werden.
Warum Vorbeugung so wichtig ist
Je nach Region und Zeckenart können verschiedene Erreger übertragen werden. Deshalb ist ein wirksamer Zeckenschutz gerade für Tiere sinnvoll, die regelmäßig draußen unterwegs sind. Welche Präparate geeignet sind, hängt von Tierart, Alter, Gesundheitszustand und Alltag ab.
Besonderheit bei Katzen
Ganz wichtig: Nicht jedes Präparat, das für Hunde geeignet ist, darf auch bei Katzen angewendet werden. Einige Wirkstoffe können für Katzen gefährlich sein. Deshalb sollten Produkte für den Parasiten-Schutz immer gezielt für die jeweilige Tierart ausgewählt werden.
Wann Sie sich melden sollten
Wenn die Einstichstelle stark gerötet ist, anschwillt, Ihr Tier plötzlich matt wirkt oder sich sein Verhalten nach einem Zeckenbefall verändert, sollte die Situation abgeklärt werden. Auch bei Unsicherheit zur Entfernung hilft die Praxis weiter.