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Notfallwissen 4 Min.

Hitzschlag beim Hund: Diese Warnzeichen sollten Sie sofort ernst nehmen

Dieser Ratgeber ersetzt keine Untersuchung. Bei akuten Beschwerden wenden Sie sich an eine Tierarztpraxis.

Hunde können Wärme viel schlechter ausgleichen als Menschen. Sie schwitzen kaum und sind vor allem auf Hecheln angewiesen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Genau deshalb kann ein Hitzschlag innerhalb kurzer Zeit lebensgefährlich werden – besonders im Auto, bei direkter Sonne oder bei Anstrengung an heißen Tagen.

Typische Warnzeichen bei Hitzschlag

Starkes Hecheln, Unruhe, Apathie, Taumeln, rote oder sehr blasse Schleimhäute, Erbrechen und Kreislaufprobleme sind typische Alarmzeichen. Manche Hunde wirken plötzlich schwach, brechen zusammen oder reagieren kaum noch. Spätestens dann zählt jede Minute.

Das sollten Sie sofort tun

Bringen Sie Ihren Hund sofort aus der Hitze in den Schatten oder an einen kühlen Ort. Bieten Sie Wasser an, aber zwingen Sie ihn nicht. Kühlen Sie den Körper vorsichtig mit kühlem – nicht eiskaltem – Wasser, zum Beispiel an Pfoten, Bauch und Brust. Ein schockartiges Abkühlen mit Eiswasser ist nicht sinnvoll.

Warum der Tierarzt trotzdem nötig ist

Auch wenn Ihr Hund sich scheinbar wieder etwas erholt, sollte ein Hitzschlag immer tierärztlich abgeklärt werden. Die Überhitzung kann innere Organe belasten, Kreislauf und Gerinnung stören und zeitverzögert gefährliche Folgen haben.

So beugen Sie vor

Spaziergänge gehören in den Sommer möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Frisches Wasser, schattige Plätze und Pausen sind Pflicht. Und ganz wichtig: Ein Hund gehört bei Sommerhitze niemals im Auto zurückgelassen – auch nicht „nur kurz“ und auch nicht mit leicht geöffnetem Fenster.

Merksatz: Hitzschlag ist kein kleines Sommerproblem, sondern ein akuter Notfall.

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